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Ein Musical verzaubert Düsseldorf!


Patricia Kelly ist der „Engel von Düsseldorf“ • Mit Werner Bauer und Kristian Vetter stehen zwei der bekanntesten Musical-Darsteller Deutschlands auf der Bühne • Vom 26. November bis zum 30. Dezember exklusiv im Capitol Theater Düsseldorf

Düsseldorf, 17.09.2009 – Ab Ende November wird es weihnachtlich in Düsseldorf: Das Erfolgsmusical Vom Geist der Weihnacht kommt erstmals in die Landeshauptstadt und verzaubert in der beschaulichen Winterzeit Groß und Klein mit viel Gefühl, Poesie und Humor. Vom 26. November bis zum 30. Dezember wird die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens’ weltberühmter Erzählung A Christmas Carol im Capitol Theater Düsseldorf aufgeführt. In den Hauptrollen stehen mit Werner Bauer und Kristian Vetter zwei der bekanntesten Musical-Darsteller Deutschlands auf der Bühne. Als „Engel“ gibt in diesem Jahr die Sängerin und Songwriterin Patricia Kelly („Kelly Family“) ihr Musical-Debüt. Die Vorstellungen finden immer dienstags bis sonntags statt. Tickets sind ab € 19,90 an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Wer kennt sie nicht: Die Geschichte vom geizigen und verbitterten Geldverleiher Ebenezer Scrooge, der seinen Schuldnern selbst zur Weihnachtszeit keinen Penny erlässt? Bis er eines Abends unerwarteten Besuch vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley und einem geheimnisvollen Engel erhält. Sie sind gekommen, um den alten Geizkragen in einen besseren Menschen zu verwandeln. Zunächst zeigt Scrooge sich unbeeindruckt von ihren Bemühungen. Doch Marley und der Engel lassen sich nicht beirren: Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise durch die Zeit, die Scrooge allmählich die Augen öffnet. Er erkennt, wie viele Fehler er begangen hat, doch das Leben schenkt ihm eine zweite Chance, und so feiert er zum ersten Mal in seinem Leben von Herzen Weihnachten – zusammen mit den Menschen, die er früher verachtet hat.
Das liebevoll inszenierte Musical Vom Geist der Weihnacht erzählt in stimmungsvollen Bühnenszenen von der Läuterung des verbitterten Geldverleihers Ebenezer Scrooge und läutet mit viel Charme die Vorweihnachtszeit ein. Phantasievolle Kostüme, pointenreiche Dialoge und aufwendig orchestrierte Musik unterstreichen die Handlung wirkungsvoll. Die von Regisseurin Iris Limbarth temporeich in Szene gesetzte Story verspricht darüber hinaus kurzweilige Unterhaltung und viele ergreifende Momente.


Mehr als 350.000 begeisterte Besucher seit der Weltpremiere im Jahr 2001 sprechen für sich: Vom Geist der Weihnacht gehört zweifelsohne nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den erfolgreichsten Familien-Musicals in Deutschland. Zur Weihnachtszeit wurde das Stück bereits an vielen renommierten Bühnen gespielt, darunter das „Theater des Westens“ in Berlin oder der „Musical Dome“ in Köln. In diesem Jahr dürfen sich die Düsseldorfer von der rührenden Geschichte verzaubern lassen: Vom Geist der Weihnacht ist ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie!


 



Die Story

Es ist Heiligabend. Auf dem festlich geschmückten Marktplatz herrscht reges Treiben. Mit Geschenken beladen und voller Vorfreude auf das Fest wünschen die Menschen einander frohe Weihnachten. Nur einer lässt sich von der festlichen Stimmung nicht anstecken: der kaltherzige Geldverleiher Ebenezer Scrooge. Für ihn ist Weihnachten nichts anderes als ein willkommener Anlass, die Zinsen zu erhöhen. Schließlich haben die Leute doch selber Schuld, wenn sie ihr ganzes Geld für unnütze Geschenke ausgeben. Noch ahnt Scrooge nicht, dass diese Nacht auch für ihn einige Überraschungen bereithält.

Als Scrooge zu Hause genüsslich in seinem Schuldenbuch blättert, erscheint wie aus dem Nichts sein alter Freund und Geschäftspartner Marley. Scrooge bleibt bei dem Anblick beinahe das Herz stehen, denn sein Geschäftspartner ist bereits vor einigen Jahren verstorben! Doch wie sich herausstellt, wandelt Marleys Geist seit seinem Tod ruhelos auf Erden, denn zu Lebzeiten stand er Scrooge in nichts nach und schikanierte seine Mitmenschen, wo er nur konnte. Der Zutritt ins Paradies bleibt Marley solange verwehrt, bis er seine Missetaten gesühnt hat – und dafür, so lautet sein himmlischer Auftrag, soll er seinen Freund Scrooge auf den Pfad der Tugend führen und einen besseren Menschen aus ihm machen.


Doch so leicht lässt sich Scrooge nicht zur Umkehr bewegen. Der Umstand, dass sein alter Freund an die Erde gekettet bleibt, wenn er sich nicht erweichen lässt, ist ihm ebenso gleichgültig wie die Not seiner Schuldner. Scrooge will nur eins: Marley so schnell wie möglich wieder loswerden. Zum Glück ist himmlische Unterstützung unterwegs. So plötzlich wie der Geist aufgetaucht ist, steht nun ein Engel im Raum, der Marley und Scrooge mit auf eine schwindelerregende Reise durch Raum und Zeit nimmt.


Zunächst führt der Engel die beiden Freunde in die Vergangenheit. Scrooge sieht sich selbst als den einsamen, kleinen Jungen, der er einst war und der an jedem Weihnachtsfest allein im Internat bleiben musste. Noch einmal muss er miterleben, wie er den einzigen Menschen, den er je geliebt hat, wegen seiner Gier verlor: Er trifft seine große Liebe Belle bei Vollmond im Garten. In dieser Nacht entscheidet er sich für die Karriere und gegen die Liebe. Als Scrooge diese Szene nach all den Jahren wieder sieht, wird ihm klar, dass er vieles im Leben falsch gemacht hat. Seine kaltherzige Fassade bekommt Risse.


In der Gegenwart wird Scrooge Zeuge, wie Menschen, für die er nie ein einziges gutes Wort übrig hatte, voller Mitgefühl und guter Wünsche ihr Glas auf ihn erheben. Und dann ist da noch Timmy, der behinderte Sohn seines Angestellten Cratchit, der trotz seiner Krankheit das Leben von ganzem Herzen bejaht. Schließlich führt ihn der Engel zum Grab seiner Jugendliebe Belle. Scrooge bricht verzweifelt zusammen, er erkennt, dass er die Gelegenheit, Belle seine Liebe zu gestehen, für immer vertan hat. Doch in diesem Moment enthüllt ihm der Engel der Weihnacht sein ganz persönliches Geheimnis. Scrooge begreift, dass er eine zweite Chance bekommen hat und sein Leben erfährt eine Wendung zum Guten. Dazu gehört auch, dass er zum ersten Mal von Herzen Weihnachten feiert – zusammen mit all den Menschen, die er früher verachtet hat.


 


Die Macher
Dirk Michael Steffan
Komponist und Autor

Mit Vom Geist der Weihnacht verwirklichte Dirk Michael Steffan einen lang gehegten Wunsch. Rund 120 musikalische Werke verschiedener Genres, darunter Chansons, Kinderlieder, Balladen sowie Werke für Klavier und Orchester, hatte er bereits geschrieben – ein Musical war noch nicht darunter. Doch Weihnachten 2001 war es so weit, und Vom Geist der Weihnacht nach Charles Dickens’ berühmter Erzählung „A Christmas Carol“ feierte im Oberhausener TheatrO CentrO (heute: Metronom Theater) seine Welturaufführung. Presse und Publikum waren begeistert. Seither wurde das Stück mit großem Erfolg in zahlreichen Städten gespielt und gilt mittlerweile als das Familienmusical überhaupt.


Dirk Michael Steffans Karriere begann 1985 im „Düsseldorfer Theaterchen“. Dort übernahm der gebürtige Gelsenkirchener unter anderem Rollen in Franz Kafkas „Bericht für eine Akademie“ und F. K. Waechters „Schule mit Clowns“. In Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Landestheater veranstaltete er ab 1987 Liederabende im Neusser Kulturkeller. Später kreierte er Mittelalter-Events, die er im Großraum Düsseldorf veranstaltete. Schon während dieser Zeit schrieb und produzierte er Musik, die unter anderem auch bei seinen mittelalterlichen Spektakeln zu hören war.


Ab den 90er Jahren arbeitete Dirk Michael Steffan in der Medienbranche und war als Moderator bei diversen Radio- und Fernsehsendern tätig, darunter Radio NRW, MDR, n-tv und VOX. Als Redakteur und Producer wirkte er bei Pro Sieben und Kabel 1. Bei der ndF-Entertainment, einer Tochter der Neuen Deutschen Filmgesellschaft, übernahm er ab 1998 die Aufgabe des verantwortlichen Produzenten von Magazin- und Unterhaltungssendungen, darunter die Comedy-Serie „Olli, Tiere, Sensationen“ (ZDF) und das Showbiz-Magazin „Vivian's Entertainment“ (n-tv). Auch in dieser Zeit blieb er der Musik treu und verfasste zahlreiche Kompositionen.


Mit dem legendären Arrangeur Gert Wilden sr. und den Münchener Philharmonikern realisierte Dirk Michael Steffan die aufwendige Orchestrierung für Vom Geist der Weihnacht. Für den Komponisten, der mit seiner Familie in München lebt, ist es etwas ganz besonderes, dass das Weihnachts-Musical in diesem Jahr dort aufgeführt wird, wo seine Karriere einst begann – in Düsseldorf.


 


Die Macher
Iris Limbarth
Regisseurin

Die aus Wiesbaden stammende Iris Limbarth stand selbst lange Zeit als Tänzerin und Musical-Darstellerin auf der Bühne. Mittlerweile hat sie sich auch einen Namen als Regisseurin und Choreographin gemacht. Mit ihren wegweisenden Inszenierungen, darunter die deutschen Erstaufführungen von „Footloose“, „Copacabana“ und „She Loves Me“ avancierte sie zu einer der wichtigsten Musical-Regisseurinnen Deutschlands. Im Jahr 2007 brachte sie Vom Geist der Weihnacht bereits in Frankfurt mit großem Erfolg auf die Bühne, nun inszeniert sie das Familien-Musical im Düsseldorfer Capitol Theater. Dabei verschmilzt sie Charles Dickens’ Geschichte und Dirk Michael Steffans Musik zu einem eindrucksvollen Theatererlebnis.


Iris Limbarth war bereits als Kind vom Theater fasziniert. Mit 13 Jahren begann sie ihre Ausbildung zur Tänzerin als Ballettelevin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und nahm parallel dazu Schauspiel- und Gesangsunterricht. Nach Abitur und Tanzdiplom arbeitete sie zunächst als Tänzerin, Schauspielerin und Musicaldarstellerin an verschiedenen Theatern. So tanzte sie in Klassikern wie „Schwanensee“, „Der Nussknacker“, „Giselle“ oder „Don Quijote“. Als Schauspielerin war sie u.a. in Christopher Hamptons „Geschichten aus Hollywood“ oder Bert Brechts „Galileo Galilei“ zu sehen. Schließlich entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Musical und gab die „Rizzo“ in „Grease“, die „Roxy Hart“ in „Chicago“ sowie die „Chiffon“ in „Der kleine Horrorladen“.


1995 begann Iris Limbarths zweite Karriere als Choreographin. Sie ergänzte ihre Ausbildung am Broadway Dance Center in New York und choreographierte nahezu alle großen Musicals, zahlreiche Operetten und Opern. Dabei wirkte sie an den Theatern in Stralsund und Greifswald, Zwickau, Augsburg, Osnabrück und am Deutschen Theater in Göttingen. Hinzu kamen die Staatsoperette Dresden, das Schauspiel Frankfurt, die Staatstheater in Wiesbaden und Karlsruhe sowie die Vereinigten Bühnen von Krefeld und Mönchengladbach.


Ihre dritte Karriere als Regisseurin startete sie 1999, als sie am Stadttheater Worms ihr erstes Musical inszenierte. Seither arbeitete Iris Limbarth als Musiktheaterregisseurin u. a. am Theater Nordhausen, am Theater Annaberg, an der Landesbühne Wilhelmshaven, dem Landestheater Schwaben Memmingen, dem Staatstheater Wiesbaden, dem Theater Bielefeld und am namibischen Nationaltheater in Windhoek/Namibia.


Im Jahr 2000 übernahm Iris Limbarth die Leitung der Nachwuchs-Musical-Sparte JCT am Staatstheater Wiesbaden. Gerade inszenierte sie mit dem Jugendclubtheater George Gershwins Musical „Crazy For You", das am 3. September 2009 im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Premiere feierte.




Die Darsteller
Patricia Kelly
Engel


Der Engel spielt im Familien-Musical Vom Geist der Weihnacht eine zentrale Rolle: Denn die himmlische Lichtgestalt führt Ebenezer Scrooge nicht nur auf eine lehrreiche Reise in die Vergangenheit und macht ihn so zu einem besseren Menschen, sie kann am Ende auch Ebenezers tragische Lebensgeschichte zum Guten wenden. Verkörpert wird die Rolle des Engels in diesem Jahr von Patricia Kelly. Die Sängerin und Songwriterin, die mit der „Kelly Family“ zahlreiche internationale Erfolge feierte, ist für die aktuelle Inszenierung ohne Frage eine Idealbesetzung.


Die Folk- und Jazzsängerin blickt mittlerweile auf eine über 30-jährige Karriere zurück – schließlich trat sie schon im Alter von fünf Jahren erstmals mit ihren Eltern und Geschwistern auf. Als Sängerin, Songschreiberin und Managerin war sie entscheidend am Aufstieg der legendären Kelly Family beteiligt und erlebte den Erfolg der Band hautnah mit: Das 1994 erschienene Kelly-Album „Over the Hump“ verkaufte sich alleine in Deutschland über 3,5 Millionen Mal. Die Kellys traten in ausverkauften Stadien vor bis zu 250.000 Zuschauern auf, wurden mit insgesamt 48 Gold- und Platinauszeichnungen geehrt und gewannen vom ECHO bis zum Bravo-Otto alle Publikums- und Fachpreise, die die Musikbranche zu bieten hat.


Patricia Kelly – ihr hat die Kelly Family auch einen ihrer größten Hits zu verdanken: Patricia Kelly komponierte und sang die Ballade „First Time“, die sich ganze zwei Jahre in den Bravo-Charts hielt, und schrieb darüber hinaus das Script zum zugehörigen Videoclip. Mit Titeln wie „No Lies“, „Please Don’t Go“, „You Belong To Me“, „Walks Like A Queen“ oder „You’re Losing Me“ trug sie auch später entscheidend zum unverwechselbaren Stil der Kellys bei.


Heute gehen alle Mitglieder der Kelly-Family ihre eigenen Wege. Eine offizielle Auflösung hat es jedoch nie gegeben, und neue gemeinsame Projekte in der Zukunft sind nicht ausgeschlossen. Doch schon lange vor ihren bisher letzten gemeinsamen Auftritten im Frühling 2008 hatte Patricia über musikalische Wege jenseits der gemeinsamen Arbeit mit ihren Geschwistern nachgedacht. Als Solokünstlerin legt sie mehr denn je Wert darauf, abseits kommerzieller Erwägungen ausschließlich ihrem musikalischen Gefühl zu folgen. Einerseits kehrt sie dabei zu ihren Wurzeln im Folk zurück, andererseits hat sie im Jazz ein zweites Zuhause gefunden. In ihren Songs verarbeitet sie ihre reichhaltigen Erfahrungen aus anderen Ländern, Kulturen und Menschen.
Ab dem 26. November 2009 steht Patricia Kelly als Engel in Vom Geist der Weihnacht auf der Bühne.




Die Darsteller
Werner Bauer
Marley


Der Geist der Weihnacht, also die Figur, die den Menschenfeind Ebenezer Scrooge zur Läuterung bewegt, ist Jacob Marley. Er kann die Erde nicht verlassen, denn zu seinen Lebzeiten stand er Scrooge in Sachen Geiz und Misanthropie in nichts nach. Jetzt versucht er, seinen alten Gefährten vor demselben schrecklichen Schicksal zu bewahren. In Düsseldorf wird diese Titelrolle von Werner Bauer übernommen, einem der bekanntesten deutschen Musical-Darsteller. Bauer arbeitet als Schauspieler, Sänger, Regisseur und Autor.


Seine eigene Ausbildung in den Fächern Gesang, Tanz und Schauspiel absolvierte Werner Bauer in München. Seine Bühnenkarriere begann in der Saison 1991/1992 an den Theatern Zwickau und Chemnitz. Dort spielte er gleich eine Hauptrolle: den „Tony“ in Leonard Bernsteins „Westside Story“. Es folgten der „Riff Raff“ in „The Rocky Horror Show“ in München und Basel, der „Jesus“ in „Jesus Christ Superstar“ in Basel und Meiningen sowie die Rolle des „Claude“ in „Hair“ am Theater Neu-Ulm.


Bis Mitte der 90er war er in zahlreichen Inszenierungen großer Musical-Erfolge zu sehen, darunter „Grease“, „Linie 1“ und „Der kleine Horrorladen“. 1997 gab er in der Deutschland-Premiere von „Disney’s Die Schöne und das Biest“ in Stuttgart den „Lefou“, bevor es ihn 1999 ans legendäre Raimund Theater nach Wien zog. Unter der Regie von Oscar-Preisträger Roman Polanski verkörperte er hier den „Professor Abronsius“ im Musical „Tanz der Vampire“. Diese Rolle übernahm er auch ein Jahr später bei der Deutschlandpremiere des Stückes in der Musical Hall Stuttgart. 2004 und 2005 stand er in Berlin als „Harry“ in der deutschen Erstaufführung von „Harry und Sally“ auf der Bühne des Hansa Theaters. 2007 begeisterte er das Publikum im Füssener Festspielhaus Neuschwanstein als „Mr. Thénardier“ in „Les Misérables“. Nur ein Jahr später glänzte er in derselben Rolle am Staatstheater Meiningen. 2009 gelang Werner Bauer ein weiterer Karrieresprung: Er wurde für die Rolle des „Abahachi“ im Musical „Schuh des Manitu“ am Theater des Westens in Berlin engagiert.


Neben seiner Tätigkeit auf der Bühne führt Werner Bauer seit einigen Jahren auch Regie. So inszenierte er 2006 in München am Akademietheater im Prinzregententheater „Ein Stück vom Mond“ von Paul Brown und am Nordrhein-Westfälischen Landestheater in Dinslaken den Klassiker „Die spanische Fliege“ von Franz Arnold und Ernst Bach. Im Berliner Theater Tribüne machte er mit Paul Browns „Das Newsical“ von sich reden, einer Reihe von Kurzmusicals, die auf aktuellen Zeitungsmeldungen basieren.


Als Komponist kreierte Werner Bauer u.a. „Othello, die Rockoper“ und das Musical „Close Shot Casablanca“. Darüber hinaus ist seine Stimme auf den CD-Veröffentlichungen von „Disney’s Die Schöne und das Biest“ und „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ zu hören. 2007 erschien das Solo-Album „Pleasure Of Doing Nothing“.




Die Darsteller
Kristian Vetter
Scrooge


Den verbitterten Geizhals Ebenezer Scrooge, der seine Fehler am Ende erkennt und sich in einen besseren Menschen verwandelt, verkörpert im Capitol Theater Düsseldorf Kristian Vetter. Bereits in der Uraufführung 2001 in Oberhausen sowie in der Neuinszenierung in Berlin 2006 überzeugte der Musicaldarsteller in der Rolle des Geldverleihers.


1964 in Dänemark geboren, spielte Kristan Vetter seine erste Hauptrolle im Jahr 1995 im Musical „Chess“ am Musiktheater Aarhus. Nur ein Jahr später sang er in „Miss Saigon“ am Musicaltheater Kopenhagen. Hier stand er ebenfalls 1997 im Erfolgsmusical „Atlantis“ auf der Bühne. Um seine Darstellung zu perfektionieren, absolvierte er mehrere Masterclasses bei Ian Adam in London und besuchte das Kölner Camera Acting Centrum sowie die Folkwang Hochschule Essen.


Dem deutschen Musicalpublikum dürfte Kristian Vetter u.a. als Jean Valjean und Thénardier in „Les Misérables“ in Duisburg, als Arktos und Tyrion in Peter Maffays „Tabaluga & Lilli“ sowie als Judas in „Jesus Christ Superstar“ in Tecklenburg bekannt sein. Nach seinem Engagement als Jay Yates bei „Titanic“ in der Neuen Flora in Hamburg übernahm Kristian Vetter 2003 die Premieren-Erstbesetzung des Zoser im Walt Disney & Elton John-Musical „Aida“, mit dem er anschließend auf Europatournee ging. In der Welturaufführung „Elisabeth – Die Legende einer Heiligen“ war er 2007 am Landestheater Eisenach in der Rolle des Wolfram von Eschenbach zu bewundern.


Von 2007 bis 2008 stand Kristian Vetter, der übrigens fünf Sprachen beherrscht, am Essener Colosseum Theater auf der Bühne, wo er für die Rolle des Sam im Musicalwelterfolg „Mamma Mia!“ engagiert wurde. Hier konnte der sympathische Däne eine weitere Facette seines Könnens zeigen. Jetzt dürfen sich seine Fans wieder auf Kristian Vetters nuancenreiches Spiel freuen: Ab dem 26. November ist er im Familien-Musical Vom Geist der Weihnacht im Capitol Theater Düsseldorf zu sehen.