„Zwei Stunden Feuer aus allen Rohren“, (tz München)

Wahrlich ist Star-Regisseur Gert Hof mit seiner Inszenierung ein hoch ambitioniertes Werk gelungen, das seine Wirkung nicht verfehlt: Begeisterung und stehende Ovationen beim Publikum. Das Böhmische Sinfonieorchester Prag, der Passionata –Chor und Ingeborg Schöpf, Sopranistin der Staatsoperette Dresden runden die Inszenierung perfekt ab. Mit dieser Show gelingt Hof ein weiteres masterpiece.

Menschliche Bedürfnisse geraten vor Neugierde auf das nächste „Bild“ in Vergessenheit, denn jedes Stück wird durch grandioses Licht und wunderschöne Kostüme neu in Szene gesetzt: So erscheinen Corvus Corax und der Passionata - Chor, eingetaucht in tief rotes Licht, in roten Kardinalsroben, später in Mönchskutten und selbstverständlich auch in ihren mittelalterlichen, authentischen Kostümen. Für die Erscheinung der Sopranistin Ingeborg Schöpf in ihren Kostümen, wurde wohl der Begriff „Paradiesvogel“ erfunden.


Der Tradition folgend gerät auch Cantus Buranus Live wieder zu einem Happening für Zuschauer in Abendgarderobe neben Szenegängern und Mittelalterfans. Diese Musik verbindet und die Fans kennen keine Berührungsängste.

Kritiker sind sich einig – live funktioniert die „Bombast-Orgie“ noch prächtiger als auf einem Tonträger. Die Vertonung der Texte aus den Schriften der Carmina Burana als ein Werk zwischen Mittelalterlicher Musik, Klassik, Soundtrack und den typischen Corvus Corax Klängen ist für die große Bühne wie geschaffen. Hier entfalten sich die Sounds vollends. Die in der eigenen Werkstatt rekonstruierten Instrumente kommen entsprechend zum klingen´und zur Geltung.


Die Könige der Spielleute haben damit ihr ambitioniertestes Projekt in die Tat umgesetzt:

„typisch Corvus Corax . Stoff, der bei den Besuchern zum gnadenlosen Abfeiern taugt. Musik für Generationen, für alle Bevölkerungsschichten . Einfach verbindend!


Was soll man da noch sagen außer – BRAVO! ZUGABE BITTE!“ (RCN )