SIMONE KERMES im Januar/Februar 2011 auf Tournee
Simone Kermes ist international eine der gefragtesten Soprane im dramatischen Koloraturfach. Nun geht die „beeindruckendste Barocksängerin der Gegenwart“ (Der Spiegel) im Januar/Februar 2011 auf eine Tournee durch Deutschland und die Schweiz. Dabei wird die Echo-Klassik-Preisträgerin gemeinsam mit dem Ensemble „Le Musiche Nove“ unter der Leitung von Claudio Osele die Zuschauer mit ihrer „fulminanten Wucht in der Stimme“ (FAZ) begeistern. Zudem erscheint am 18. Oktober bei Sony Classical ihr neues Album „Colori d’Amore“, aus welchem sie auch auf den Konzertterminen einige Stücke präsentieren wird.
Ihr außergewöhnlicher Stimmumfang prädestiniert Simone Kermes besonders für die virtuosen Werke barocker Meister, wie Händel und Vivaldi, aber auch für die Sopranpartien und Konzertarien Mozarts, Haydns und Beethovens. So nennt sie das ZDF „eine Operndiva mit vielen Facetten“, Die Welt beschreibt sie als „temperamentstrotzende Vokalwaffe“. Simone Kermes studierte bei Helga Forner an der Hochschule für Musik „Felix-Mendelssohn Bartholdy“ ihrer Heimatstadt. Ihr Studium sowie zwei Aufbaustudien absolvierte sie mit Auszeichnung. Sie wurde erste Preisträgerin beim Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb in Berlin und 1996 Bachpreisträgerin beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig.
Schon während ihres Studiums begann sie ihre rege Konzerttätigkeit und sammelte erste Bühnenerfahrungen. Es folgten Operngastspiele weltweit u. a. gastierte sie in New York, Paris, Lissabon, Kopenhagen, Moskau und an deutschen Staatsopern als Konstanze, Königin der Nacht, Fiordiligi, Donna Anna, Giunia, Rosalinde, Lucia, Gilda, Ann Truelove, Alcina und Laodice. Konzertverpflichtungen führten sie durch ganz Europa, die USA und Japan zu den größten und berühmtesten Konzertsälen der Welt. Sie gab Solokonzerte und Liederabende u.a. in der Carnegie Hall New York, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums , im Tschaikowsky-Saal Moskau, im Palau de la Música Barcelona, in der Tonhalle Zürich und in der Frauenkirche zu Dresden. Bei zahlreichen internationalen Festivals und Orchestern ist sie ein gern gesehener Gast.
Neben vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen hat sie zahlreiche CD´s aufgenommen, die die Werke von Vivaldi bis Humperdinck umfassen. Für ihre Solo-Alben erhielt sie mehrfach internationale Auszeichnungen wie den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, den Diapason d`Or, Midem Award, Choc le monde de la Musique, BBC music choise, Gramophone –Disc of the month und den Echo-Preis.

